Glossar BMX Racing
Die wichtigsten Begriffe rund um Strecke, Rennen, Technik und Material, verständlich erklärt.
BMX Racing hat ein eigenes Vokabular. Dieses Glossar erklärt die häufigsten Begriffe, die dir im Training, bei Rennen und in der Community begegnen. Die Einträge sind alphabetisch sortiert.
A – G
Überhöhte Kurve auf der Strecke. Die Neigung ermöglicht es, die Geschwindigkeit durch die Kurve mitzunehmen, statt abzubremsen.
Rennklasse für Einsteiger und Hobbyfahrer, oft mit vereinfachter Wertung. Gegenstück zur Championship-Klasse.
Leistungsorientierte Rennklasse mit Punktewertung und Qualifikation. Für ambitionierte Fahrer.
BMX-Klasse mit 24"-Laufrädern statt 20". Eigene Rennkategorie, oft nach Altersgruppen aufgeteilt.
Zwei Hügel mit einer Lücke dazwischen. Man springt vom ersten Hügel über die Lücke und landet auf dem zweiten. Fortgeschrittene Technik.
Ebener, flacher Streckenabschnitt ohne Hindernisse. Wird oft als Sprint-Zone genutzt.
Das Startgatter, hinter dem die Fahrer vor dem Rennen stehen. Fällt elektronisch gesteuert nach einer Countdown-Sequenz ("Riders ready, watch the gate").
Der Moment, in dem das Startgatter fällt und das Rennen beginnt. Reaktionszeit und erster Antritt sind hier entscheidend.
H – M
Die Führungsposition nach der ersten Kurve. Wer den Holeshot hat, ist als Erster durch die erste Berm. Taktisch sehr wertvoll.
Sprung auf der Strecke. Kann ein Table, Double oder Step-Up/Step-Down sein. Im Anfängertraining werden Sprünge umfahren oder gerollt.
Die Absprungkante eines Sprungs. Die Form des Lips bestimmt, wie der Sprung funktioniert.
Fahren auf dem Hinterrad, ohne zu treten. Wird genutzt, um über Wellen oder flache Abschnitte Geschwindigkeit zu halten.
Ein einzelner Rennlauf. Bei einem Renntag fährt jeder Fahrer typischerweise 3 Motos in der Vorrunde, dann Viertelfinale, Halbfinale, Finale.
Rahmengrößen-Klassen bei 20"-BMX-Bikes. Orientieren sich an Körpergröße und Oberrohrlänge, nicht am Alter.
P – R
Ein Streckenabschnitt mit größeren oder technisch anspruchsvolleren Hindernissen. Oft eine alternative Linie neben der Anfänger-Linie.
Technik, bei der man durch aktives Drücken und Ziehen des Bikes über Wellen Geschwindigkeit erzeugt, ohne zu treten. Kernkompetenz im BMX Racing.
Abfolge von mehreren Hügeln, Wellen oder Sprüngen kurz hintereinander. Erfordert Rhythmus-Gefühl und saubere Linienwahl.
Kleine, runde Welle auf der Strecke. Wird gepumpt oder überrollt. Grundlagenübung für Anfänger.
S – Z
Kurzer, explosiver Antritt nach dem Gate-Drop oder aus einer Kurve heraus. Kombination aus Kraft und Timing.
Die erhöhte Rampe am Anfang der Strecke, von der die Fahrer starten. Höhe variiert je nach Bahn (typisch 2,5–8 Meter, SX bis zu 8 Meter).
Sprung, bei dem die Landung tiefer (Step-Down) oder höher (Step-Up) liegt als der Absprung. Erfordert Anpassung der Sprungtechnik.
Streckenformat mit höherem Starthügel (ca. 8 Meter) und anspruchsvolleren Hindernissen. Olympisches Format seit 2008.
Sprung mit flacher Oberfläche zwischen Absprung und Landung. Sicherer als ein Double, weil man auch auf der Mitte landen kann.
Wechsel der Linie oder Position auf der Strecke, z.B. von der Innenseite auf die Außenseite einer Kurve.
Seitliches Versetzen des Hinterrads in der Luft. Im Racing selten bewusst eingesetzt, tritt eher bei seitlichem Wind oder Streckenkorrektur auf.
Organisationen & Abkürzungen
- BDR – Bund Deutscher Radfahrer
- DM – Deutsche Meisterschaft
- LV – Landesverband
- UEC – Union Européenne de Cyclisme
- EC – Europacup
- EM – Europameisterschaft
- UCI – Union Cycliste Internationale
- WC – Weltcup
- WM – Weltmeisterschaft
- SX – Supercross