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Historischer Schweizer Vierfachsieg beim BMX-Weltcup in China

Vier Schweizer an der Spitze

Cédric Butti gewann am Sonntag sein erstes Weltcuprennen vor seinen Landsleuten Mark Lüthi, Filib Steiner und Tristan Borel. Ein solches Ergebnis hatte es im BMX-Racing-Weltcup zuvor noch nie gegeben.

Der 27-jährige Butti, der bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris knapp eine Medaille verpasst hatte, setzte sich mit 0,319 Sekunden Vorsprung vor Lüthi durch. Der erst 19-jährige U23-Europameister war für die laufende Olympiaqualifikation in die Elite-Klasse gewechselt.

Jolly setzt seine Erfolgsserie fort

Bereits am Samstag hatte Joshua Jolly für Aufsehen gesorgt. Der 20-jährige Australier gewann den siebten Weltcup-Lauf und feierte damit nach seinem Erfolg in Mentougou bereits seinen zweiten Elite-Weltcupsieg innerhalb von nur acht Tagen.

Der amtierende U23-Weltmeister ist erst in China in die Elite-Klasse aufgestiegen und gehört schon jetzt zu den großen Überraschungen der zweiten Saisonhälfte.

Laura Smulders feiert ihren 31. Weltcupsieg

Bei den Frauen gingen beide Siege des Wochenendes an zwei der erfolgreichsten Fahrerinnen der internationalen Szene.

Am Samstag gewann Bethany Shriever vor Leila Walker und Zoé Claessens.

Am Sonntag schlug dann Laura Smulders zu. Die Niederländerin sicherte sich ihren 31. Weltcupsieg und baute damit ihre beeindruckende Erfolgsbilanz weiter aus. Erst eine Woche zuvor hatte sie in Mentougou ihren 30. Sieg gefeiert.

Ein Wochenende zum Vergessen für Molly Simpson

Für Molly Simpson verlief Chongli dagegen enttäuschend. Die Kanadierin war als Führende der Weltcup-Gesamtwertung nach China gereist und hatte in Mentougou noch mit einem zweiten Platz überzeugt.

In Chongli blieb sie jedoch deutlich hinter ihren bisherigen Ergebnissen zurück. Während Shriever und Smulders wichtige Punkte sammelten, geriet Simpsons bisher starke Weltcupsaison ins Stocken.

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